Heute „angesagt“ und morgen „abgemeldet“: Was eine Immobilie leisten muss, um IHR Geld wert zu sein

Keine Frage, die Suche nach einem eigenen Zuhause, die gleichzeitig mit einem Immobilienkauf einhergeht, ist nicht so einfach, wie es zunächst den Anschein hat. Jeder, der hier schon einmal unterwegs war, kann das bestätigen, zumal nach dem Kauf sich das eine oder andere Gefühl Raum verschaffen kann, dass man sich vielleicht doch anders hätte entscheiden sollen.

Persönliche Präferenzen lassen Kaufentscheidungen von vornherein in einem ganz eigenen Licht erscheinen und setzen individuelle Akzente. Da gibt es den frisch dynamisch an´s Werk gehenden Enthusiasten, dem nach dem zwanzigsten Besichtigungstermin allmählich die Begeisterung abhanden kommt und der sich dann für eine Immobilie zu erwärmen beginnt, die er zuvor kaum besichtigt hätte. Der Recherche-Typ durchkämmt erst einmal Statistiken, Finanzdaten und Bewertungen, grenzt seine Auswahl von vornherein stark ein und geht unter einem recht engen Suchwinkel an den Markt. Kann er nicht finden, was er definiert hat, kauft er eben nicht. Die Suche von potenziellen Käufern, die als Paar unterwegs sind, hat Eigenarten, die auch in der Interaktion der beiden Persönlichkeitsprofile ganz eigenwillige Blüten treiben können, so am Ende plötzlich Dinge Ausschlag gebend werden, die die Käufer selbst nach einer Weile nicht mehr so richtig nachvollziehen können. Fazit: die Suche nach einer eigen genutzten Kaufimmobilie ist – unabhängig wo gesucht wird – eine besondere Herausforderung.

Wir erleben in unserer alltäglichen Arbeit als unabhängige Immobilienberater hautnah, wie quälend diese Suche sein kann und wie schwierig es ist, in der Kürze der jeweils zur Verfügung stehenden Beratungszeit geeignete Informationen und Anregungen aufzunehmen, die im Einzelfall tatsächlich hilfreich sind. Ein Teil der Suchenden kommt auch eher in der Haltung zum Besichtigungstermin einer Immobilie, dass man dort einem „Feind“ – nämlich dem Makler – begegnet, dem man besser keine genaueren Angaben macht. Wenn es uns dann im Laufe der Besichtigung tatsächlich gelingt, erstes Vertrauen aufzubauen, explodieren die Termine zeitlich, weil dann auf einmal viele Fragen aus den Klienten herausbrechen, die „man“ zwar hat, die man aber niemandem zuvor gestellt hat bzw. meint, überhaupt stellen zu können oder die ausserhalb des zugehörigen Kontext gestellt werden und deren Beantwortung dann nicht wirklich weiterhilft.

In der Tat scheint immer mehr ein wachsendes „Schwarzes Loch“ zu entstehen, das neben der enormen Fülle an vorhandenen Informationen, Warnungen und Meinungen von beteiligten Fachleuten und – nicht zu unterschätzen – dem berühmten Bekannten, der sich auskennt – den potenziellen Käufer immer mehr „kirre macht“.  Hinzu kommen all die schönen Bilder, die er täglich  – gewollt oder ungewollt – visuell wahrnimmt, die glückliche Menschen in einem schönen Zuhause zeigen. So ist das Gesamtpaket des Suchenden aufgeladen mit Hoffnungen, Befürchtungen, Wünschen und Ängsten … und trotzdem will er eine Immobilie kaufen:  weil …!

An diesem „Weil“ können Sie – wenn Sie zu den Suchenden gehören – schon einmal Ihre eigene Präferenz festmachen. Geht es Ihnen in erster Linie darum, die gerade so günstigen Zinsen auszunutzen, sind Sie ein ganz anderer Käufer, als derjenige, der nie einen Zweifel daran hatte, dass er sich eines Tages eine eigene Immobilie kaufen wird. Als Hilfestellung für eine – auch auf Dauer gültige – erfolgreiche Suche nach einer eigen genutzten Immobilie haben wir eine Methode entwickelt, die ganz einfach angewendet werden kann:

Die 3 „Seiten“ Ihres -Zuhauses-Methode.

Häuser haben ausschliesslich den Zweck, Menschen von Nutzen zu sein. Daher wird in ihnen abgebildet, was für uns Menschen von Relevanz ist. Die bewährte Unterscheidung nach Körper, Geist und Seele bedeutet, wenn man sie auf eine Immobilie überträgt: Wohngesundheit, Funktionalität und Werterhalt sowie individuelles Wohlbefinden (siehe Bild). Wenn Sie mit dieser Methode arbeiten wollen, sammeln Sie unter der jeweiligen Rubrik die Aspekte, die Ihnen wichtig sind und zwar in dem Sie diese nach „muss sein“, „darf nicht sein“ und „kann sein“ auflisten. (Natürlich können Sie die Methode auch für eine Eigentumswohnung nutzen.) Das Alter einer Immobilie ist beispielsweise ein Aspekt, der im Bereich der Wohngesundheit anzusiedeln ist, denn hier müssen Sie unterscheiden, aus welchem Baumaterial Ihre Immobilie sein soll. Bevor Sie annehmen, dass „neu“ hier die beste Wahl wäre, können Sie durch gezieltes Recherchieren abwägen, welches Wohnklima für Sie wichtig ist und daraus lassen sich dann Rückschlüsse ziehen, welche Baumaterialien und welche Bauweise überhaupt in Frage kommt.

Unsere „3-Seiten-Methode“ sieht für den Bereich der Funktionalität und des Werterhaltes Aspekte vor, die sich beispielsweise auf die Lage eines Objektes beziehen – auch in Hinblick auf die Himmelsrichtungen – der Variabilität von Grundrissen (unterschiedliche Lebensphasen haben unterschiedliche Bedürfnisse zur Folge), die potenzielle Nutzung in Hinblick auf eine wechselnde Familienzusammensetzung oder auch die absehbare Entwicklung des Umfeldes in Hinblick auf eine dauerhaft potenzielle gute Wiederverkaufsmöglichkeit.

Im dritten Feld der Methode kommen all die Aspekte zum Einsatz, die Sie sich wünschen, um Ihr persönliches Wohlbefinden zu steigern. Aber auch hier sollten Sie bedenken, dass all das, was sich als „modisch“ darstellt, mit wenig Aufwand austauschbar sein sollte, denn auch Ihre Vorlieben ändern sich im Laufe von Jahren.

Wenn Sie Näheres über den Einsatz unserer  „Die 3-Seiten-Ihres Zuhauses-Methode“ wissen möchten:  Wir beraten Sie gerne.

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